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Der perfekte Kinderwagen

So findest du den,
der zu dir passt!

Wenn der Babybauch langsam wächst, wird es deutlich: In wenigen Monaten wird dein Baby auf der Welt sein, das in der ersten Zeit nur liegen kann und sehr viel schläft. Doch in Windeseile kann das Kleine auch sitzen, krabbeln und bald schon laufen. Für die ersten Jahre in einem Kinder­leben ist ein Kinderwagen das Transportmittel der Wahl.

Doch die Auswahl ist groß, die Funktionen sind vielfältig, die Preisunterschiede enorm und die Vor- und Nachteile oft nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Wir möchten dir gerne bei der Auswahl behilflich sein. Nimm dir Zeit herauszufinden, was dir bei deinem zukünftigen Kinderwagen wichtig ist.

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Auch wenn sich in der ersten Zeit alles um das Baby dreht, darfst du deine eigenen Bedürfnisse nicht vollständig vergessen – schließlich bist du diejenige, die mit dem Kinderwagen täglich umgehen muss. Kennst du die Anforderungen, die du neben den genannten Punkten an einen Kinderwagen stellst?

Die Bedürfnisse des Kindes

Einen Kinderwagen benötigt man vom ersten Lebenstag an und den darauffolgenden Buggy bis weit ins Kindergartenalter hinein. In diesen Zeitraum fällt die größte Entwicklung im gesamten Leben des Kindes – von einem kleinen, hilflosen Baby zu einem Kleinkind mit eigenen Ideen, Vorstellungen und einem einzigartigen Charakter. Um dieser Veränderung und den unterschiedlichen Bedürfnissen in den verschiedenen Lebensphasen gerecht zu werden, muss der zuerst im Einsatz befindliche Kinderwagen mehrere Funktionen erfüllen können:

  • Bequemes Liegen

    Die ersten sechs bis neun Monate muss dein Baby bequem im Kinderwagen liegen können.

  • Bequemes Sitzen und Schlafen

    Anschließend muss dein Kind bequem sitzen können. Doch auch dann schlafen die Kinder noch ausgiebig, sodass auch dann ein erholsamer und rückenschonender Schlaf möglich sein soll.

  • Bequem unterwegs

    Wenn du regelmäßig mit dem Auto und dem Kinderwagen unterwegs bist, muss der Kinderwagen ins Auto passen. Praktisch kann es sein, wenn sich die Babyschale auf den Kinderwagen montieren lässt.

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Auch wenn sich in der ersten Zeit alles um das Baby dreht, darfst du deine eigenen Bedürfnisse nicht vollständig vergessen – schließlich bist du diejenige, die mit dem Kinderwagen täglich umgehen muss. Kennst du die Anforderungen, die du neben den genannten Punkten an einen Kinderwagen stellst?

Kennst du die Anforderungen, die du neben den genannten Punkten an einen Kinderwagen stellst?

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1 Anzahl der Kinder
2 Alter des Kindes
3 Nutzungstyp
4 Gewicht & Größe
5 Blickrichtung
6 Griffhöhe
7 Faltmaß
8 Montierbarer Autositz
9 Preis
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In unserem kostenlosen E-Book findest du eine übersichtliche Kinderwagen-Checkliste. Alle diese relevanten Aspekte werden ausführlich erklärt. Mit deinen Antworten kannst du dich anschließend gezielt auf die Suche nach dem für dich passenden Wagen machen!

Die Kinderwagen­typen kurz und knapp erklärt

Grundsätzlich lassen sich einige Typen von Kinderwagen unterscheiden.

  • Kombikinderwagen
  • Jogger / Sportwagen
  • Geschwister- /
    Zwillingswagen
  • Buggy
  • Travel-System

Kombikinderwagen

Der Kombikinderwagen ist am weitesten verbreitet. Er kann während der gesamten Kinderwagenzeit genutzt werden.

Zu Beginn liegt das Baby in einer Wanne oder Tragetasche. Später kann der Wagen so umgebaut werden, dass das Kind sitzen kann. Je nach Modell können Adapter für die Befestigung der Babyschale zugekauft werden.

Kombikinderwagen

Jogger / Sportwagen

Sportwagen bezeichnet einen Kinderwagen, der nur mit einer Sitzeinheit ausgerüstet ist. Für Neugeborene ist er daher nicht geeignet.

Ein Jogger ist ein Sportwagen mit drei Rädern. Trotz der Bezeichnung „Jogger“ ist er nicht unbedingt zum Joggen oder für sportliche Betätigungen geeignet. Je nach Modell kann eine Babywanne für die ersten Monate dazu gekauft werden.

Jogger / Sportwagen

Geschwister- / Zwillingswagen

Für Zwillinge oder Kinder mit einem Altersabstand von weniger als zwei Jahren eignen sich diese Wagen. Die Kinder setzt man entweder neben- oder hintereinander.

Für Geschwisterkinder unterschiedlichen Alters kann ein Kind im Sportsitz untergebracht werden, während das Baby in der Tragetasche oder Babywanne liegt. Unter dem Überbegriff finden sich wiederum die Kategorien Kombikinderwagen oder Jogger.

Geschwister- / Zwillingswagen

Buggy

Buggys sind kleiner und leichter, als Kinderwagen.

Sie eignen sich für ältere Kinder und kürzere Spaziergänge auf ebenen, befestigten Wegen. Buggys haben in der Regel ein kleines Faltmaß und können daher gut auf Reisen verstaut werden.

Buggy

Travel-System

Travel-Systeme bestehen aus einem Kombikinderwagen mit einer Wanne oder Tragetasche, sowie einer Babyschale und einem passenden Adapter. Der abnehmbare Aufsatz kann als Babytrage dienen. Die Babyschale kann am Gestell mit einem Adapter befestigt werden.

Travel-Systeme sind dadurch sehr flexibel nutzbar und ersparen gegebenenfalls den Kauf der ersten Babyschale. Dafür ist der Preis meist etwas höher.

Travel-System
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Detaillierte Informationen zu den einzelnen Wagentypen findest du in unserem kostenfreien Ratgeber.

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Worauf es bei der Ausstattung ankommt

Die Kinderwagen und Buggys unterscheiden sich auf vielfältige Weise. Was für dich wichtig ist, hängt davon ab, wie du den Kinderwagen nutzen möchtest, wer mit dem Wagen vorwiegend unterwegs ist und wie du deine Freizeit gestaltest.

Schiebegriff

Der Schiebegriff ist nicht unbedingt das erste Detail an einem Kinderwagen, das einem wichtig erscheint – aber er ist keinesfalls zu vernachlässigen, denn als Schiebende/r hast du ihn dauernd in der Hand. Teste also, wie sich der Schiebegriff anfühlt, ob er zu dick oder dünn und auch angenehm für dich ist. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Höhe des Griffes. Wenn die Eltern unterschiedlich groß sind, ist ein höhenverstellbarer Griff praktisch, damit jeder seine optimale Höhe einstellen kann.

Bremsen

Um einen Kinderwagen sicher abstellen zu können, braucht er mindestens eine Feststellbremse. Wie sie betätigt wird, ist bei jedem Modell unterschiedlich – wichtig ist aber, dass diese Bremse mindestens an den beiden Hinterrädern ansetzt, um ein Wegrollen sicher verhindern zu können. Diese Vorgaben werden auch durch den TÜV geprüft.

Einige Kinderwagen, vor allem Jogger und Wagen, die für sportliche Aktivitäten geeignet sind, haben zusätzlich noch eine Handbremse. Auch wenn du in einer hügeligen Gegend wohnst ist eine Handbremse von Vorteil, denn bergab kann der Wagen ganz schön Tempo aufnehmen. Diese Bremse wird, ähnlich wie am Fahrrad, einfach mit der Hand gezogen.

Räder und Reifen

Welche Reifen oder Räder du bevorzugst, hängt davon ab, wie du den Kinderwagen im Allgemeinen nutzen wirst.

Reifentypen

1. Luftreifen haben eine gute Federwirkung und sind daher für das Baby und seinen Rücken komfortabel. Allerdings kann der Reifen, wie bei einem Fahrrad auch, Luft verlieren, wenn er ein Loch hat.
Tipp zur Pannenhilfe


2. Hartgummiräder sind leicht, federn aber Stöße kaum ab. Sie sind daher erst dann zu empfehlen, wenn dein Kind schon selbst sitzen kann.


3. Hohl- oder Luftkammerreifen stellen eine Kombination der beiden genannten Räder dar. In diesen Reifen befindet sich aufgeschäumter Kunststoff, der Lufteinschlüsse enthält. So behalten die Räder die federnde Eigenschaft, ohne dass die Luft entweichen kann.

Wann sind starre oder bewegliche Reifen besser, und ist ein Wagen mit drei oder vier Rädern die geeignetere Wahl? Das alles erfährst du in unserem kostenlosen E-Book.

Anschnallmöglichkeiten

Wenn dein Baby von der Babyschale oder Tragetasche in den Sportwagen, also die sitzende Position, wechselt, braucht man Anschnallgurte. Meist sind das Hosenträgergurte oder 5-Punkt-Gurte (an denen das Kind durch den Gurt mit dem Sitz verbunden ist), die das Herausfallen des Babys sicher verhindern können. Achte auf die Art der Verschlüsse und dass diese von Kinderhänden nicht geöffnet werden können.

Sicherheit

Zu den sicherheitsrelevanten Aspekten eines Kinderwagens gehören zweifelsohne, wie sicher ein Wagen steht, ob Sitze kippen können und ob die Gurte halten. Beachte aber auch, wie gut ein Kinderwagen gesehen werden kann: Dunkle Gestelle und Bezüge führen unter anderem dazu, dass der Wagen gerade im Dunklen quasi unsichtbar ist. Einige haben Reflektoren oder helle Gestelle, welche auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut zu erkennen sind.

Dr. Christine Hutterer BabyOne

„Wenn mein Sohn in der Babywanne im Kinderwagen lag, war er nur friedlich, solange er schlief. Sobald er wach war, wurde er ungehalten. Ich konnte mir das nicht erklären, bis ich eines Tages – er war sehr am Schimpfen und ich wollte ihn aus dem Kinderwagen nehmen – das Verdeck der Wanne wegklappte. Sofort war er still, guckte fasziniert in die Baumkronen und ließ sich vom Licht- und Schattenspiel der Blätter über ihm ablenken. Von diesem Tag an war das Verdeck die meiste Zeit offen. Der Kleine wollte eben auch was sehen!“

Dr. Christine Hutterer, Autorin für Gesundheits-, Medizin- und Wissenschaftsthemen

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Ausführliche Informationen zur Ausstattung von Kinderwagen liest du in unserem umfangreichen Ratgeber.

Sport mit Kinderwagen

Viele Eltern wünschen sich, auch mit Baby und Kleinkind regelmäßig Joggen gehen zu können. Da scheint es doch sehr praktisch, wenn man das Kind im Kinderwagen mitnehmen kann und es so auch an die frische Luft kommt.

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Viele Eltern wünschen sich, auch mit Baby und Kleinkind regelmäßig Joggen gehen zu können. Da scheint es doch sehr praktisch, wenn man das Kind im Kinderwagen mitnehmen kann und es so auch an die frische Luft kommt. Die Bezeichnung „Jogger“ lässt vermuten, dass diese Wagen sich zum Joggen eignen – dem ist leider nicht immer so. Der Begriff hat sich vor allem für Wagen mit drei Rädern etabliert. Möchtest du mit deinem Baby Joggen gehen, so achte auf gekennzeichnete Wagen, beispielsweise mit dem Hinweis „geeignet für sportliche Aktivitäten“.

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Kinderärzte raten übrigens unabhängig vom Kinderwagen dazu, Kinder erst ab etwa dem ersten Geburtstag mit zum Joggen zu nehmen, da die ruckartigen Bewegungen und das schnelle Fahren über holprigen Boden der Wirbelsäule des Kindes schaden können.

Eine gerne genutzte Alternative sind Fahrradanhänger: Eigentlich eignen sie sich auch erst, wenn das Baby schon gut alleine sitzen kann. Der ADAC empfiehlt, Babys erst im Anhänger zu transportieren, wenn sie den Kopf sicher alleine halten können, am besten erst ab etwa sechs Monaten. Außer sie ans Fahrrad zu hängen, kann man sie auch leicht abkuppeln und schieben. Bei Fahrradanhängern sollte besonders auf gute Qualität und eine hochwertige Federung geachtet werden, da beim Fahrradfahren noch größere Kräfte auf das Kind wirken als beim Joggen.

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Übrigens: Auch wenn das Kind im Fahrradanhänger gut geschützt scheint, sollte es darin immer einen Fahrradhelm tragen.

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Schau gerne in unser kostenfreies E-Book: Dort erfährst du viel Wissenswertes zum Thema Kinderwagen und erhältst hilfreiche Tipps, um den für dich passenden Kinderwagen zu finden.

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Mit dem Kinderwagen oder Buggy unterwegs

Mit dem neuen Familienzuwachs im Kinderwagen gemütliche Runden im Park drehen, entspannt in die Stadt fahren und sich mit Freunden im Café treffen und wenn das Kleine schläft, entspannt die Einkäufe erledigen: Das wünschen sich Mütter und Väter gleichermaßen. Der Alltag sieht jedoch häufig anders aus. Um diesen trotzdem gut vorbereitet zu meistern, haben wir hier ein paar Tipps für dich.

Genug Zeit einplanen

Um bei Terminen, Unternehmungen oder Ausflügen nicht in Stress zu geraten, solltest du deutlich mehr Zeit einplanen. Du findest zwar bald heraus, wo sich die Aufzüge befinden, welche Rolltreppen nach oben oder nach unten laufen oder ob sie wechselnde Fahrtrichtung haben – aber diese Umwege brauchen Zeit. Vielleicht bist du an manchen Stellen auch auf die Hilfe anderer Personen angewiesen: Busse und Trambahnen verfügen häufig über Einstiegshilfen, doch das ist noch nicht überall so. Vermeide, wenn möglich, zu Stoßzeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren – dort ist für die Pendler selbst meist nicht genügend Platz.

Mit einem Kinderwagen ist man weniger flink und wendig als ohne, wenn du dich aber darauf einstellst, meisterst du auch diese Herausforderungen souverän.

Tragetuch und Babytrage

Ein Kinderwagen ist in vielen Situationen unverzichtbar. Möchte man zwischendurch ohne ihn unterwegs sein, kann ein Tragetuch oder eine Babytrage wirklich nützlich sein. Natürlich sind sie auch hilfreich, wenn du dein Baby beruhigen möchtest oder als Alternative, wenn mit dem Wagen zur Rush-Hour ein Durchkommen kaum mehr möglich ist. Darüber hinaus genießen Babys die Nähe zur Mutter und der Körperkontakt tut ihnen besonders gut.

Fahrradschloss

Wenn der Kinderwagen ohne Sichtkontakt oder im Hausgang abgestellt werden muss, empfiehlt es sich, ein Fahrradschloss dabei zu haben. So kannst du den Wagen an einem Straßenschild, dem Treppengeländer oder an anderen Stellen sicher befestigen.

Reifen platt – was nun?

Es gibt Wagen mit Luftreifen und solche mit Hohlkammerreifen. Letztere haben den Vorteil, dass man sich keinen „Platten“ holen kann. Wenn es nun passiert, was tun? Pannensprays (aus dem Baumarkt oder Fahrradgeschäft) dichten das Loch ab und pumpen den Reifen wieder auf. Die Weiterfahrt ist so in Windeseile gesichert.

Mit Kinderwagen im Zug

Eine Zugreise ist mit einem Baby oder Kleinkind oft weniger anstrengend als eine lange Autofahrt. Die meisten ICEs und EC/IC-Züge haben ein Kleinkindabteil, welches für Reisen mit Babys und Kleinkindern optimal ist. Meist kann man dort oder in der Nähe den Kinderwagen abstellen. Die Bahnmitarbeiter helfen dir dabei, einen geeigneten Platz zu finden. Zum Herumspazieren im Zug sind Tragehilfe oder Tragetücher eine schöne Abwechslung.

Da man meist zu wenig freie Hände hat, ist es praktisch, statt mit einem Koffer mit einem Trekkingrucksack zu reisen. Sollte das nicht infrage kommen, so gibt es den Gepäckservice der Deutschen Bahn, der die Gepäckstücke zu Hause abholt und an die Zieladresse liefert.

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In unserem kostenlosen E-Book findest du eine übersichtliche Kinderwagen-Checkliste. Alle diese relevanten Aspekte werden ausführlich erklärt.

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Ein Kinderwagen und später ein Buggy gehören in den ersten Lebensjahren deines Kindes zur wichtigsten Ausstattung. Daher solltest du beim Kauf des Wagens möglichst alle deine Anforderungen berücksichtigen.

Wir hoffen, dir mit unseren Informationen auf der Suche nach deinem perfekten Kinderwagen weiterzuhelfen.

Wirf doch gerne einen detaillierteren Blick in unser kostenloses E-Book, das noch viele weitere Informationen, unter anderem eine Kinderwagen-Checkliste, enthält.

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Wir wünschen gute Fahrt über Stock und über Stein!