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Den richtigen Kinderwagen finden

Alles Wissenswerte rund um Räder und Reifen

Räder und Reifen am Kinderwagen

Bevor du dich entscheiden kannst, welche Reifen die richtigen sind, musst du dir über die Nutzung und Alltagstauglichkeit des Kinderwagens im Klaren werden. Bist du überwiegend in der Stadt und auf befestigten Straßen unterwegs, sind kleine und wendige Reifen ideal. Wenn du hingegen häufig auf unbefestigten Wegen, wie Feld- oder Waldwegen unterwegs bist, sind möglichst große und gut gefederte Räder ratsam. Bei der Auswahl des Kinderwagens gilt es bei den Rädern daher folgendes zu beachten:

Größe der Reifen 

Die Größe der Reifen spielen für den Untergrund eine wichtige Rolle. Als Faustregel gilt hier: Je größer der Reifen, desto einfacher lässt sich der Kinderwagen über Hindernisse, wie Wurzeln oder Bordsteine, schieben. Kleinere Räder machen den Kinderwagen hingegen wendiger.

Mit großen Reifen an deinem Kinderwagen bist du gut gerüstet für viele spannende Outdoor-Erlebnisse mit deinem Baby. Unebene Stellen auf Wald- und Feldwegen sind für große Räder genauso wenig ein Problem wie Spaziergänge im Schnee oder am Strand. Ist das Rad größer, federt es den Kinderwagen besser und führt zu mehr Fahrkomfort. So wird dein Baby von harten Stößen geschont. Gerade in den ersten sechs Monaten, in denen dein Baby im Kinderwagen liegt und die Wirbelsäule noch nicht vollständig ausgebildet und weich ist, sind große Räder als Stoßdämpfer bei holprigem Gelände wichtig.
Kleinere Reifen am Kinderwagen führen zu einem kompakteren Faltmaß. Bist du also darauf angewiesen, dass dein Kinderwagen sich gut zusammenfalten lässt, sind kleinere Räder hilfreich. Zudem ist der Kinderwagen mit kleineren Reifen sehr beweglich und flexibel. Gerade in engeren Situationen, wie im Supermarkt oder in schmalen Altstadtgassen, ist dies ein extremer Vorteil. Ein weiterer Faktor hierfür ist die Beweglichkeit der Räder.
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Beweglichkeit der Räder

Einige Kombi-Kinderwagen oder Buggys haben schwenkbare Räder, die sich um die eigene Achse drehen können. In der Regel sind nur die Vorderräder schwenkbar. Dadurch verkleinert sich der Wendekreis und der Wagen lässt sich sehr leicht um Kurven schieben. Gerade in der Stadt sind zu 360 Grad schwenkbare Räder ein absoluter Vorteil.

In unebenem Gelände kann dies aber ein Nachteil sein. Denn bei der Fahrt über Stock und Stein ändern die Räder auch ungewollt die Richtung. Feststehende Räder sind dann die bessere Wahl. Inzwischen bieten viele Hersteller eine Kombination an – die Räder sind schwenkbar, können aber bei Bedarf festgestellt werden.

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Welcher Kinderwagen passt zu dir?

In diesem Video erklärt dir Robert was du beim Kauf eines Kinderwagens beachten musst. Alles wichtige kurz und kompakt zusammen gefasst!

Reifentypen 

Bei den Reifen gibt es, wie auch bei den Modellen der Kinderwagen, eine große Auswahl. Dabei ist der Reifentyp für den alltäglichen Gebrauch des Kinderwagens extrem wichtig. Der richtige Reifentyp kann zu einer bequemen Fahrt sowie zu einem reibungslosen Schiebegefühl führen, auch wenn es über Stock und Stein geht. Dabei gibt es vier unterschiedliche Reifentypen, die bei den verschiedenen Kinderwagen-Varianten zum Einsatz kommen.

  • haben eine gute Federwirkung und sind daher für das Baby und seinen Rücken komfortabel
  • sind schwerer als andere Kinderwagenräder
  • sollten nicht zu prall aufgepumpt sein, denn je praller der Reifen ist, umso geringer die Federkraft
  • kommen sowohl in der Stadt als auch bei Feld- und Waldwegen auf dem Land gut zurecht
  • können, wie bei einem Fahrrad auch, Luft verlieren, wenn sie ein Loch haben
  • auf Scherben und spitze Steine achtgeben
  • Ersatzschlauch und Luftpumpe bei einem längeren Ausflug immer mit dabei haben
  • sind pannensicher und robust 
  • wesentlich leichter als Luftreifen
  • haben eine höhere Abnutzung als Luftreifen
  • federn nicht nach, Stöße von Kopfsteinpflaster oder unebenen Wegen werden daher 1:1 an den Kinderwagen übertragen 
  • erst dann zu empfehlen, wenn dein Kind schon selbst sitzen kann
  • eignen sich insbesondere für glatte Straßen und Wege in der Stadt, weniger für Wald- und Feldwege
  • werden hauptsächlich an Buggys verbaut
  • leichtester Reifen und günstigere Alternative zu Hartgummireifen
  • federn überhaupt nicht und führen zu einer eher unruhigen Fahrt für dein Kind
  • werden hauptsächlich bei Buggys verbaut
  • hohe und schnelle Abnutzung der Räder
  • eignen sich nur für den Gebrauch in der Stadt, weniger für unebenes Gelände
  • Kombination aus Luftreifen und Hartgummireifen
  • verbinden die Robustheit von Hartgummirädern mit der Federung von luftgefüllten Reifen
  • bestehen aus aufgeschäumtem Kunststoff, der Lufteinschlüsse enthält
  • behalten die federnde Eigenschaft, ohne dass die Luft entweichen kann
  • pannensicher und viel Fahrkomfort für dein Baby
  • eignen sich sowohl für glatte Straßen in der Stadt als auch für holprige Wege
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Anzahl der Räder

Ein wichtiger Faktor für die Stabilität und Flexibilität des Kinderwagens sind die Anzahl der Räder.

Die meisten Kinderwagen haben vier Räder. Im Vergleich zu klassischen Modellen aus früheren Zeiten sind die beiden Achsen allerdings nicht mehr unbedingt gleich breit und die Vorder- und Hinterräder gleich groß. Dadurch wird auch die Handhabung leichter. Mit großen Rädern bieten Kinderwagen mit vier Rädern den größten Fahrkomfort auf jedem Untergrund.

Jogger und Kinderwagen, die für sportliche Aktivitäten ausgelegt sind, haben drei Räder. Sie lassen sich einfach schieben und sind recht wendig. Dabei sind vor allem die Kombination mit Luftreifen besonders laufruhig. Normalerweise sitzt dein Kinder hier mit Blick in die Fahrtrichtung und schaut nicht Richtung Eltern.

Einige Buggys verfügen über sechs Räder, wobei meist die zwei Vorderräder flexible Doppelräder mit kleinerem Durchmesser sind. So kann der Buggy mehr Gewicht tragen, ist stabiler und im Handling beweglicher.

Reifenpanne am Kinderwagen?
  • Hast du einen Platten bei deinem Luftreifen oder ist dein Reifen von der vielen Nutzung abgefahren, kannst du die Reifen sehr gut wieder reparieren oder auswechseln.
  • Beim Luftreifen kannst entweder den Schlauch, wie beim Fahrrad wechseln, flicken oder mit Pannenspray abdichten. Danach pumpst du ihn einfach wieder auf und kannst wieder auf tolle Spaziergänge mit deinem Kind gehen.
  • Ist der Hartgummi-, Kunststoff- oder Luftkammerreifen abgefahren, kannst du ihn einfach ersetzen. Die Reifen lassen sich in der Regel relativ einfach ab- und wieder anmontieren.